1902
Gründung des Arbeiter-Radfahrer-Vereins "Frischauf" als erster freier Verein in Arheilgen
Mit 18 Mitgliedern wurde der Verein gegründet. Sein erster Vorstand setzte sich aus folgenden Personen zusammen: 1. Vorsitzender Friedrich Stork, Schriftsführer Georg Spengler, Kassierer Jakob Traser, Revisoren Jakob Wolf und Peter Reitz, Fahrwarte Philipp Waldmann und Ludwig Anthes.
Jakob Wolf, Heinrich Lücker, Jakob Traser, Philip Anthes, Peter Büttner, Philip Schmit, Radfahrer bald 100 Mitglieder erstmalig Weltmeister.
Philipp Anthes wurde 1. Vorsitzender
1914
Weit über 100 Mitglieder; mit dem Ausbruch des Krieges wurden fast alle zum Militär eingezogen und alles brach zusammen. Nur der Frau des Kassierers ist es zu verdanken, dass der Verein erhalten blieb. 10 Sportfreunde kamen leider nicht wieder.
1919
Erste Versammlung nach dem Krieg und es ging an den Wiederaufbau.
1923
Anschaffung von sechs Saalmaschinen und Feier des 20jährigen Stiftungsfestes. Sportliche Erfolge stellten sich wieder ein. In Folge des Ruhrkrieges, in dessen Zeit es kein Radfahren über die Ortsgrenze gab, ging es mit dem Vereinsleben bergab.
1924
Erneuter Wiederaufbau.
1925
Bei der großen Arbeiter-Olympiade in Frankfurt am Main wirkten zahlreiche Arheilger „Frisch-Auf“-Radsportler mit.
1927
25jähriges Jubiläum
Anschaffung einiger neuer Zweiräder, neuer Saalmaschinen und eines Hochrades, einer notwendigen Schreibmaschine und einen Reise-Plattenspieler
Zugang radsportbegeisterter Jugendlicher, die Leistungen stiegen, die Erfolge kamen. Die Kunstfahrgruppe unter Karl Lücker war weithin bekannt.
1929
Ausrichtung des Bezirksfestes
1933
Verbot aller freien Vereine und Beschlagnahmung sämtlicher Inventarstücke und Sportgeräte
1946
Die Radsportler Philip Hechler, Konrad Gärtner, Peter Büttner, Daniel Krämer, Peter Wolf, Georg Volz und Heinrich Anthes schlossen sich der gebildeten Sportgemeinschaft Arheilgen an und traten wieder dem neugegründeten Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerverband "Solidarität" bei. Anschaffung von vier Saalmaschinen und Ein-Hochrädern.
1950
Erstmaliges Auftreten der Radfahrer beim Sommernachtsfest.
1952
Stadt und Bund stiften Saalmaschine
1953
Rollkunstlauf kommt hinzu
Die Radsportabteilung wird in Rad- und Rollsportabteilung umbenannt
1955
Die Einradmädel werden Bezirks-, Landes-, Westdeutsche und Deutsche Jugendmeister des ARKB Solidarität.
1957
Werden die Einradmädel Deutscher Meister in der Klasse der Aktiven und verteidigen ihren Titel bis 1960 (Helga Kramer, Gerda Andres, Berthild Bauer, Ruth Bauer, Anneliese Wesp und Renate Kramer, später kamen hinzu Marlies Weichsel und Ingrid Fischer)
1959
Der weibliche Einradnachwuchs holt sich die Deutsche Jugendmeisterschaft (Elli Kern, Ursula Anthes, Hannelore Kantenwein, Hilde Bachmann, Anneliese (Annelie) Wesp und Petra Masmann)
1960
Start des Radballspielens
1962
Erstes Radballturnier in Arheilgen.
Kurt Hechler ist Trainer der Nachwuchsmannschaften
60-iger
D. Bender und H. Bender erfolgreich im Radball in der Oberliga und bei Pokalspielen.
Ute und Volker Wolf werden Deutsche Meister im Paarlaufen Rollkunstlauf - Gruppe Schüler.
1969
Bau der Rollschuhbahn.
Rudi Pfeifer wird Trainer der Rollkunstläufer.
1970
Kurt Hechler und Reinhold Obst trainieren den Radball-Nachwuchs, Alfred Braun die Aktiven und Georg Petri wird Radball-Fachwart.
70-iger
Teilnahme der Jugend-Radballer an Deutschen Meisterschaften bis 1977 in der RKB-Solidarität.
1971
Die SGA nimmt zum ersten Mal an den Stadtmeisterschaften im Rollkunstlaufen teil und holt die Hälfte aller Titel.
1972
Paarlauf mit Karin Kaiser und Franz-Rudi Tham – Deutscher Juniorensieger und 1973-1975 Hessische Meister.
1974
Gründung einer Kindergruppe im Kunstradfahren durch Klaus Schmidt. Im gleichen Jahr wird Monika Demmel deren Trainerin.
Seit 1974
wird jährlich das weit bekannte Schüler, Jugend und Junioren Radballturnier veranstaltet.
1976
B-Schülerinnen werden Bezirksmeister im Einer- und Zweier-Kunstradfahren und zweimal Hessenmeister.
Wilfried Steitz wird Trainer der Einrad- und Reigengruppe.
Das Nachwuchspaar Christa Hofmann / Heinz Peter Karn folgen Kaiser / Tham und qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften, bei denen Heinz Peter Karn im Einzellauf der Junioren auch den Aufstieg in die Seniorenklasse schaffte.
Bei den Stadtmeisterschaften im Rollkunstlauf stellte die SGA alle Meister.
1977
Kreismeister im Einer- und Zweier-Kunstradfahren und Vize-Hessenmeister im Einer-Kunstradfahren.
Einweihung des Landes-Leistungs-Zentrums in Darmstadt.
1979
Erstes AH-Radballturnier auf der Rollschuhbahn in Arheilgen.
1980
Hubert Otto und Jürgen Storck werden Westdeutscher Meister im Radball.
1981 bis 1983
Teilnahme der Kunstradfahrer an Bezirksmeisterschaften, Südwestdeutscher Meisterschaft und Pokalwettbewerben
1982
Hubert Otto und Roland Rocher erringen Hessenmeisterschaft in der Landesliga und den Aufstieg in die Oberliga.
1984
Mit dem Rücktritt von Monika Demmel beginn der stetige Rückgang des Kunstradfahrens, der 1986 mit der Einstellung des Trainingsbetriebes endet.
1985
RKB-Solidarität tritt dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei.
1989
Am 11. März wird die Sporthalle auf dem Rad- und Rollsportgelände in der Jakob-Jung-Straße fertig gestellt.
Aufstieg der Radballer Roland Rocher und Hubert Otto in die 1. Bundesliga.
Im Rollsport wird ein neuer Wettbewerb ins Leben gerufen: Der erste Häschen und Anfängerwettbewerb, der immer Pfingstsonntag statt findet.
Erster Clubvergleichswettkampf mit neun Hessischen Vereinen. erst seit 1999 gibt es diesen Wettkampf nicht mehr.
1991
Rollkunstlauf-Hessenmeistertitel im der Nachwuchsklasse durch Anke Sachs sowie ein Jahr später in der Juniorenklasse.
1992 / 1993
Antonia Szabo versucht das Kunstradfahren zu beleben, leider ohne Erfolg.
Yvonne Reinhardt, Nadja Heidtmann, Anke Sachs und Christiane Schwob werden Hessenmeister im Gruppenlaufen.
1997
Nadja Heidtmann wird hessische Juniorenmeisterin in der Pflicht.
1998
Anke Sachs wird hessische Kombinationsmeisterin bei den Meisterklasse Damen.
Verena Arnoldt, Kerstin Steinhilber, Nadine Tham und Nina Wegener werden Süddeutsche Meister im Gruppenlaufen.
1999
Fertigstellung der neuen Aussenbahn
Jana Lehrian wird 1. in der offenen Schülerklasse bei den Hessischen Landesmeisterschaften und den Süddeutschen Meisterschaften.
2001
Hessenmeister der Landesliga und Aufsteiger in die Verbandsliga: Roland Rocher/ Hubert Otto
Jessica Kunkel wird süddeutsche Jugendmeisterin in der Pflicht.
2002
Formation "Skate Attack" wird mit den Arheilger Läuferinnen Nadja Heidtmann, Franziska Kraft, Anke Sachs und Nina Wegener erstmalig Europameister sowie Hessenmeister, Süddeutscher Meister, Deutscher Vizemeister und Vizeweltmeister.
Große Jubiläumsveranstaltung zum 100jährigen Bestehen der Sparte Radball.Teilnahme am U17-Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft in Wiednitz: Örsan Özmen/ Patrick Schmidt
Erstmalige Teilnahme der Spielgemeinschaft SG Arheilgen/ OF-Bieber an der 5er Radball-Oberliga und direkter Aufstieg in die 5er Radball Bundesliga
2003
Große Jubiläumsveranstaltung zum 50jährigen Bestehen der Sparte Rollsport.
Teilnahme am U19-Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft in Klein-Winternheim: Örsan Özmen/ Patrick Schmidt
Hessenmeister der Verbandsliga und Aufsteiger in die Oberliga: Roland Rocher/ Hubert Otto
Aufstieg in die Verbandsliga: Bernd Oumard/ Achim Pilch
Teilnahme an der 5er Radball Bundesliga der Spielgemeinschaft: SG Arheilgen/ OF-Bieber
Formation „Skate Attack“ mit Nadja Heidtmann, Franziska Kraft und Nina Wegener werden Hessenmeister, Süddeutscher Meister, Deutscher Meister, Europameister und Vizeweltmeister.
2004
Formation "Skate Attack" wird mit den Arheilger Läuferinnen Nadja Heidtmann, Franziska Kraft, Jessica Kunkel und Nina Wegener erstmalig Weltmeister sowie Süddeutscher Meister, Deutscher Meister, Europameister und Weltmeister.
Aufstieg in die 2.Bundeslig:Roland Rocher/ Hubert Otto
2005
„Skate Attack“ mit Nadja Heidtmann, Franziska Kraft, Jessica Kunkel und Nina Wegener verteidigen ihre Titel und bleiben Süddeutscher Meister, Deutscher Meister, Europameister und Weltmeister.
2006
Meister der Bezirksliga: Peter Johanni/ Andreas Schaefer
7.Platz der Spielgemeinschaft SG Arheilgen/ OF-Bieber in der 5er Oberliga-Hessen
„Skate Attack“ mit Franziska Kraft und Nina Wegener werden Hessischer Meister, Süddeutscher Meister und Europameister.
2007
„Skate Attack“ wird ein letztes Mal Europameister und Vizeweltmeister sowie Süddeutscher und Deutscher Meister und beendet ihre erfolgreiche aktive Laufbahn.
Meister der Bezirksliga und Aufsteiger in die Landesliga: Bernd Oumard / Achim Pilch
Hessenmeister der Landesliga: Roland Rocher/ Hubert Otto
2008
Yannick Neumann holt im Pflichtwettbewerb der Europameisterschaft Bronze und bei der Weltmeisterschaft Silber.
Hessenmeister der Landesliga und Aufsteiger in die Verbandsliga: Roland Rocher / Hubert Otto
Verleihung der Goldenen Ehrennadel des DRIV an Nina Wegener sowie Verleihung der Silbernen Ehrennadel des DRIV an Nadja Heidtmann und Franziska Kraft für ihre Erfolge mit „Skate Attack“.
2009
Jasmin Dörrsieb holt im Pflichtwettbewerb der Europameisterschaft Silber.
Yasna und Yannick Neumann gehen erstmalig bei den Europameisterschaften und Weltmeisterschaften als Rolltanzpaar an den Start.
Yannick Neumann gewinnt EM-Silber im Pflichtwettbewerb und wird Pflicht-Weltmeister.
Aufsteiger in die Verbandsliga: Andreas Schaefer/ Frank Langer
2010
Kira Kiendorf gewinnt den süddeutschen Pflichtwettbewerb der Schüler B
Jasmin Dörrsieb wird süddeutsche Jugendmeisterin in der Pflicht
Yasna und Yannick Neumann werden Hessische, Süddeutsche und Deutsche Junioren-Rolltanzmeister
Yasna gewinnt Silber an der Süddeutschen Meisterschaft im Juniorenwettbewerb, ihr Bruder Yannick Gold bei den Herren
Yasna und Yannick Neumann werden auch im Einzel jeweils Hessischer und Deutscher Junioren – Kombinationsmeister